Glücksschwein-Visionen

Wer sich einmal über die Zustände der derzeitigen Massentierhaltung  informiert hat, weiß, so kann es nicht weitergehen. Deshalb hier meine Vision über glückliche Tiere in einer naturnahen artgerechten Landwirtschaft.

Kunstfutter aus Industrieabbfällen, angereichert mit Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen wird als hochwertig erklärt, obwohl es fernab jeder Natürlichkeit ist. Ob das den Tieren schmeckt? Ob ihnen damit das Dasein in ihren Gefängnissen, in denen sie sich kaum bewegen können, erträglicher wird?

Ich glaube nicht.

Wirklichkeitsvisionen Buchtipp: Bauernhof

Glückliche freilaufende Tiere aus dem Bauernhof – davon träumen nicht nur Kinder.

In einem Kinderbuch über Bauernhoftiere, das ich einmal geschrieben habe, hat der Illustrator ganz zauberhafte Bilder dazu gemalt, auf denen Schwein und Rind, Huhn und Schaf sowie alle sonstigen Tiere frei herumlaufen und sich auf saftig grünen Wiesen von dem ernähren konnten, was die Natur für sie vorgesehen hat.

Dieses Bild hat mich zu meiner heutigen Vision von glücklichen Schweinen inspiriert:

Glücksschwein Babe hat es geschafft. Endlich frei! „Die Tage in den engen Käfigen und mit dem ekligen Futter waren schlimm“, erzählt es allen, die es hören wollen. „Aber irgendwann sahen die Menschen ein, dass es so nicht weitergeht.“

Jetzt suhlt sich Glücksschwein Babe vergnügt in seinem Freilauf-Stall in der Erde, bekommt lecker gekochte Kartoffeln und knackig-frische Rübchen zu essen, der Bauer nennt es beim Namen, kümmert sich voller Freude um sein Wohlergehen, und Babe fühlt sich rundum schweineglücklich… 🙂

Noch ist das eine Vision. Aber manche (er)leben diese Vision schon jetzt.

Naturnahe Landwirtschaft wird zum Beispiel in den Büchern und Videos des „Agrarrebells“  Sepp Holzer  beschrieben. Sein Buch Permakultur habe ich gelesen und kann es nur jedem empfehlen, der mit Landwirtschaft zu tun hat. 

Wäre schön, wenn wir unseren „Nutztieren“ – und damit uns selbst – wieder ein Stück mehr Natürlichkeit gönnen würden.

Vielleicht beschließen wir aber auch, überhaupt keine Tiere mehr zu schlachten, sondern uns vegetarisch zu ernähren?

Auch das wäre eine Vision, die sich von Zukunftsmalern ausmalen lässt.

Wir wissen ja: Zukunft ist, was wir uns vorstellen können.

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