Politik der Freiheit

In vielen Ländern gibt es Aufstände gegen die herrschende Politik der Ausbeutung, Unterdückung, Ungerechtigkeit. Ich verstehe diese Menschen, die gegen ihre diktatorischen Machthaber revoltieren. Und ich denke, dass politische Umstürze ein weltweites Thema sein werden. Doch als Wirklichkeitsvisionärin versuche ich weiter zu denken: Wie kann es danach weitergehen? Welche Art von Politik wird uns die Freiheit und Selbstverantwortung,  die Lebensfreude und Liebe, den Frieden ermöglichen, nach dem wir uns alle sehnen?

Da die Kraft, die alles heilen wird, die Liebe ist, brauchen wir vor allem eine Politik, die dieser neuen „Macht“ einen Raum zur Entfaltung gibt. Das geschieht, indem man den (Überlebens)Stress der Menschen reduziert. Denn Stress erhöht den Adrenalinspiegel und Adrenalin verhindert Gefühle der Liebe, das ist biochemisch erwiesen. Eine Politik, die ein Klima der Liebe ermöglichen will, muss also ein entspanntes, stressarmes  Leben fördern, im Kleinen wie im Großen.

Viel Stress und Unfreiheit entsteht aus wirtschaftlichen Zwängen, aus dem Zwang Geld verdienen zu müssen, um seinen Lebenserwerb und den seiner Kinder zu sichern. Das führt dazu, dass Jobs angenommen werden müssen, die gar nicht zu einem passen, dass auch Frauen mitverdienen müssen, obwohl sie kleine Kinder zu versorgen haben, dass Menschen sich Sorgen um ihr Auskommen im Alter machen müssen, und dass sie in ärmeren Ländern oft tatsächlich vom Hungertod bedroht sind.

Psychischer Stress entsteht zudem auch durch Arbeitslosigkeit oder die Angst davor, weil diese immer noch als gesellschaftlicher Makel angesehen wird. Obwohl doch eigentlich klar ist, dass es in Zeiten der Automatisation einfach nicht mehr genügend Arbeit gibt, und ohnehin schon viele Jobs eher nur als „Beschäftigung“ denn als Notwenigkeit anzusehen sind. Das heißt, Stressfreiheit und (Selbst)liebe entstehen auch, wenn den Menschen vermittelt wird, dass Arbeitslosigkeit kein Problem, sondern etwas Gutes bedeutet, nämlich Zeit zum Leben und zum Selbst-Erkennen.  Um beide Zwänge, den wirtschaftlichen und den gesellschaftlichen,  abzuschaffen, sind neue Modelle wie das Bedingungslose Grundeinkommen hilfreich, das allen Menschen auf der ganzen Welt ein freieres Leben sichern wird und uns davon befreit,  uns  zum Sklaven des Geldes machen müssen.

Um ein Klima der Liebe und Gesundheit entstehen zu lassen, ist auch ehrliche Information erforderlich. Zum Beispiel über neue medizinische Erkenntnisse. Es kann nicht sein, dass Menschen nur deshalb in Krankheiten mit teils tödlichem Ausgang gehalten werden, weil die herkömmliche Gesundheitsindustrie ein wichtiger Wirtschaftszweig ist. Neue Erkenntnisse zur Krebsheilung zum Beispiel, die Leben retten können, müssen zugelassen und den Menschen erklärt werden.

Ferner sehe ich in meiner Wirklichkeitsvision eine neue Politik, die Mitgefühl mit Tieren fördert. Quälende Tierversuche in der Pharma- und Kosmetikforschung  gibt es da nicht mehr. Die Arzneimittel und Produkte, die bisher entwickelt sind, reichen zunächst aus, längerfristig werden sie ohnehin immer überflüssiger, denn je mehr Liebe herrscht, desto weniger Krankheiten und Alterserscheinungen wird es geben. Auch die Massentierhaltung wird es dann nicht mehr geben, Nutztiere -sofern wir sie überhaupt brauchen – sollen  artgerecht gehalten und gefüttert werden.

Eine neue Politik stärkt zudem den Bereich der natürlichen Nahrungserzeugung, ohne Genmanipulation, ohne überflüssige Pestizide, ohne künstliche Zusatzstoffe. Sie führt vor allem auch wieder eine Landwirtschaft ein, in der Feldfrüchte ausschließlich der gesunden Ernährung von Mensch und Tier dienen, statt sie zu verheizen und  zur Ernährung dann immer mehr „Kunstprodukte“ anzubieten.

Die neue Politik wird sich  auch für die Erhaltung und Wiederherstellung der Umwelt einsetzen. Es werden nur noch Dinge produziert, die wir wirklich brauchen, es wird weniger Flugzeug-Massentourismus geben, es werden keine Naturparadiese mehr kommerzialisiert, es wird weniger Fabrikschlote, weniger Autos und weniger zubetonierte Städte geben. Alles wird wieder sauberer und natürlicher sein.

Die neue Politik wird auch keinerlei Waffen mehr produzieren lassen, weil keinerlei Kriege mehr geführt werden. Genauso wie die  Menschen in sich selbst, innerhalb ihrer Beziehungen und Nachbarschaften den Frieden finden, genauso finden ihn auch die Völker untereinander.

Vor allem wird die neue Politik aber vollkommen offen und transparent sein. Die Politiker bleiben im ständigen ehrlichen Dialog mit den Menschen und entscheiden für das Wohl von Mensch, Tier und Natur.  Sie bemühen sich zudem – genau wie fürsorgliche Eltern das bei ihren heranwachsenden Kindern tun – nicht  zu gängeln und zu regulieren, sondern die Menschen immer mehr in die Freiheit und Selbstbestimmung  zu führen. Und gegenseitiges Vertrauen und Liebe zu fördern.

Und bald werden wir – die Menschheit –  dann soweit sein, dass wir überhaupt keine Politk(er) mehr brauchen.

Denn: „Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.“ (Aristoteles).

In meiner Vision ist dies dann nicht mehr im Konjunktiv ausgedrückt. Es heißt dann einfach: Weil auf der Erde die Liebe herrscht, sind alle Gesetze entbehrlich.

Und alle leben dann endlich glücklich und in Frieden.

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2 Gedanken zu „Politik der Freiheit

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