Wir schaffen das

Lange Zeit habe ich mir die alternativen Nachrichten und „Wahrheiten“ reingezogen, die darüber aufklären, was alles schlecht ist auf der Welt, wer uns alles betrügt, welchen bösen Verschwörern wir angeblich ausgeliefert sind, worauf wir achten, wogegen wir kämpfen müssen.

Ich will das nicht mehr hören. Wer sich damit beschäftigen will, kann das tun. Ich will es nicht mehr. Manchmal frage ich mich, ob die vemeintlich Bösen, die die ganze Welt unterjochen wollen, nicht nur in unseren Köpfen existieren. Ob wir nicht nur einen vermeintlichen Feind fürchten und bekämpfen wollen, damit aber eigentlich  „das Böse“ in uns selbst meinen. Heißt es nicht, alles was wir im Außen kritisieren und ablehnen, lehnen wir im Grund in uns selbst ab?

Und selbst wenn es die vielzitierten „Dunkelmächte“ wirklich geben sollte: Dadurch, dass wir sie uns ständig ins Bewusstsein rufen, ständig aufzeigen, was sie angeblich wieder alles an bösen Aktionen im Schilde führen, erhalten wir ihnen doch nur ihre Macht. Und uns unsere Angst.

Nein, ich glaube nicht an die Existenz von Dunkelmächten. Ich glaube, dass sich das System deshalb zu dem jetzigen Zustand hin entwickelt hat, weil wir alle dazu beigetragen haben, weil wir alle Streit und Kampf toleriert haben, weil wir alle gestritten und gekämpft haben, und sei es nur auf kleiner Ebene, also im Job oder im Privatleben. Oder auch nur gegen uns selbst.

Ich gebe zu, ich habe auch meine inneren und äußeren Kämpfe ausgetragen. Weil ich Dinge erzwingen wollte. Weil ich Dinge und Personen im Außen verändern wollte. Bis ich erfuhr, dass ich nur mich selbst verändern konnte. Und dass ich auch nur mich selbst und meine Gedanken verändern brauchte, und schon begannen Dinge sich zu ändern.

Seitdem ich das erkannt habe, fühle ich mich viel besser. Ich glaube an das Gute im Menschen. Ich glaube, dass sich viele auch aus den Reihen der vielgescholtenen Politiker oder der so genannten Eliten längst Gedanken um einen sanften Systemwechsel machen und Anstrengungen diesbezüglich unternehmen. Ich glaube, dass sich die Dinge zum Guten ändern werden, weil sich die Menschen ändern. Auch die, die vielleicht keine großen Worte darum machen. Die nicht, so wie wir hier, in Internetblogs darüber schreiben. Auch deren Änderung ist für mich in vielen Gesprächen erkennbar.

All das stimmt mich positiv. Wir werden es schaffen, uns eine neue Realität zu manifestieren. Wir werden uns Frieden und Menschlichkeit und Gerechtigkeit und Liebe kreieren können. Das alte Kampfbewusstsein hört einfach auf zu existieren, ebenso wie Angst und Misstrauen. Jeder wird zu einem liebenden, fühlenden verantwortungsbewussten Wesen mutieren. Jeder lernt zu vertrauen. Die einen ein bißchen früher, die Masse wird nachziehen und die Nachzügler werden dieses Bewusstsein schließlich auch erreichen.

Wir sind doch Menschen, die denken können. Zu dieser Fähigkeit werden sich jetzt auch verstärkt die Herzqualitäten entwickeln. Und damit schaffen wir dann all das Gute, das wir alle wollen. Davon bin ich überzeugt. Da vertraue ich voll  dem Leben und allen Menschen.

Und ich schreibe es nocheinmal in Großschrift:

WIR SCHAFFEN DAS!

~~~

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5 Gedanken zu „Wir schaffen das

  1. Ja, klar, schaffen wir das. Und ich glaube vieles ganz ähnlich wie Du, liebe Johanna. Und zwar, weil ich mich immer wieder dafür entscheide, das glauben zu wollen. So will ich leben. Das heißt zwar nicht, daß das immer klappt in der Praxis, aber wir arbeiten dran.

    Und ich glaube zwar, daß die Dualität exisitert – noch – also zwei Pole. Aber auch das vermeintlich „Dunkle“ ist für mich letztendlich nur Licht, genau wie alles andere auch. Es spielt nur grad in meinem aktuellen Spiel vielleicht den Gegenpart, damit ich erfahren kann, wohin ich will. Und dafür bin ich dankbar.

    Alles Liebe von Kirstin

  2. Und du hast recht, wir können ja bei uns selbst anfangen, uns nicht mehr irgendwelchen Ängsten ausliefern, nicht mehr den Druck, den andere machen, auf uns beziehen, sondern selbst das tun, was für uns stimmig ist, so leben und es vor allem vorleben, wie wir es mit dem Herzen fühlen, und auch ich sehe die Veränderungen bei manch anderen, in kleinen Schritten manchmal, aber immerhin.
    Ich bleibe jedenfalls dabei und stimme dir aus vollsten Herzen zu – wir schaffen das ! Gemeinsam !
    Alles Liebe Heike

  3. Hallo Johanna,

    ein guter Artikel-seh ich genauso:-)
    @Kirstin
    **Und ich glaube zwar, daß die Dualität exisitert – noch – also zwei Pole. Aber auch das vermeintlich „Dunkle“ ist für mich letztendlich nur Licht, genau wie alles andere auch. Es spielt nur grad in meinem aktuellen Spiel vielleicht den Gegenpart, damit ich erfahren kann, wohin ich will. Und dafür bin ich dankbar.**
    Danke Dir liebe Kirstin, unterschreibe ich sofort:-)))

    Alles Liebe Euch,

    vom Olaf

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