Positiv denken: Fünfzig Plus

Mit dieser Überschrift meine ich nicht mein Lebensalter, obwohl sich das auch schon leicht im  50-Plus-Bereich befindet. Ich meine damit auch nicht mein Körpergewicht, obwohl das sogar deutlich bei 50 plus liegt. Nein, ich meine mit 50 plus den prozentualen Anteil meiner positiven Gedanken.

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Positive Gedanken sollten überwiegen

Die 50-plus-Regel gilt ja in vielen Bereichen. Wenn eine politische Partei über 50 Prozent der Stimmen erreicht, hat sie die absolute Mehrheit und kann regieren. Wenn ein Investor über 50 Prozent der Vermögensanteile eines Unternehmens besitzt, hat er dort das Sagen, kann also die Richtung vorgeben.  Und genauso kann ich mit über 50 Prozent positiver Gedanken (= über 50 Prozent Liebe zu meinem Leben) meine Situation zum Positiven hin ausrichten. Die absolute Mehrheit regiert auch hier.

Dafür sorgt ganz einfach das universelle Gestz der Anziehung. Ich ziehe genau das an, was ich aussende. Sende ich überwiegend positive Schwingungen aus, ziehe ich positive Menschen, Situationen, Gefühle an. Dies erzeugt natürlich noch mehr positive Gedanken in mir, es setzt sich eine Positivspirale in Gang, die das Leben im Innen und im Außen immer mehr zum Guten wandelt.  Wäre die Mehrheit meiner ausgesandten Signale allerdings negativ, würde das genauso gesetzmäßig eine Negativspirale erzeugen.

Positive Gedanken sollten überwiegen

Wir haben es also in der Hand, was wir in unserem Leben manifestieren, in welche Richtung wir es lenken. Nicht so sehr mit unseren oft verzweifelten Wünschen, es möge sich doch bitte, bitte bald etwas ändern. Denn damit senden wir im Grund auch nur Mangel und Unzufriedenheit aus. Nein, wenn wir uns in Richtung Glück (= Aufstieg) bewegen wollen, müssen wir zuerst in Glücksgedanken investieren. Wir müssen uns die absolute Mehrheit an Glücksgedanken erobern. 50 plus eben.

Wie das geht? Nun, mit Hilfe positiver Affirmationen zum Beispiel. Oder durch die Entscheidung, sich so schnell wie möglich aus negativen Stimmungen herauszuziehen. Indem man zum Beispiel sofort etwas tut, das einen ein bißchen fröhlicher oder zumindest entspannter macht. Bei mir funktioniert das oft mit meiner Lieblingsmusik, oder wenn ich kurz an die frische Luft gehe, ein paarmal tief durchatme, eine Konfliktsituation verlasse, oder eben meine Betrachtung ändere. Indem ich mich nicht auf das „Nervige“ an der Situation fokussiere, sondern auf das Gute daran.

Zudem habe ich Gefühle auch als wichtige Wegweiser erkannt. Fühlt sich etwas schlecht an, zeigt mir das, dass dieser Gedanke, diese Tätigkeit oder dieses Ziel gerade nicht so toll zu meinem Lebensplan passt. Fühlt sich umgekehrt etwas unglaublich gut an, dann passt es. Dann kann ich diesen Gedanken oder dieses Ziel weiter verfolgen, diese Tätigkeit weiter verrichten.

Ich habe für mich auch erkannt, dass allzuviel Analyse und Ursachenforschung negativer Gefühle und Realitäten kontraproduktiv sein kann. Wenn ich real irgendwo in einem Sumpf zu versinken drohen würde , würde ich auch nicht analysieren, warum und wieso und was diese Situation mir jetzt sagen will, nein da würde ich schnellstens nach Möglichkeiten suchen, dort wieder herauszukommen. Nicht in Problemen sondern in Lösungen denken, heißt ja auch eine bekannte Mental-Erfolgsmethode.

Positiv fühlen lernen

Dasselbe gilt, wenn ich in den Sumpf negativer Emotionen abzutauchen drohe. Je mehr ich mich gedanklich damit beschäftige, je mehr ich darüber nachdenke oder darüber rede, desto mehr halte ich diese Gefühle fest und desto tiefer sinke ich in sie hinein. Und desto weiter entferne ich mich an diesem Tag auch von meiner angestrebten absoluten  Glücksmehrheit. Und dann kann das Gesetz der Anziehung mir eben auch keine Glücksbringer-Erlebnisse bescheren.

Wir alle werden immer schneller zu den Gestaltern unserer Wirklichkeit, die Evolution will uns zu bewussten Mitschöpfern machen. Es wird deshalb  Zeit, uns immer wieder an die Macht unserer Gefühle zu erinnern, denn sie erschaffen nun mal Realität. Lasst uns alle daran arbeiten, dass wir uns eine gute Realität erschaffen. Jeder für sich persönlich, und wir für uns alle im Kollektiv. Lasst uns unsere Nicht-Glücksgefühle einfach zurücklassen, so wie man einen zu schweren Rucksack irgendwann ablegt. Lasst uns stattdessen in die die absolute Mehrheit unserer Glücksgefühle investieren. Damit wir endlich Glück und immer mehr Glück zu uns ziehen. Denn das ist unser wahrer „Job“.

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4 Gedanken zu „Positiv denken: Fünfzig Plus

  1. Liebe Johanna,

    mir gefallen auch Deine anderen Texte sehr, aber dieser ist der Hammer, find ich. 50 Prozent – das ist cool. Genau sowas such ich immer. So einfache, aber wirkungsvolle Dinge. Überleg ich mir, auf wieviel Prozent positiver Gedanken ich am Tag komme, da muß ich aber leider weit unterhalb der 50 Prozent schauen.

    Aber wenn ich die Zahl 50 nun immer im Auge habe, das kann mir helfen, hab ich festgestellt. So als eine Art Affirmation oder Gedankenstütze. Das werd ich umgehend den Tag über probieren.

    Danke für die schönen Gedanken.

    Alles Liebe von Kirstin

  2. Schön Kirstin, dann sind wir ja schon zwei die an der absoluten Glücksmehrheit basteln 🙂

    Dank dir für dein begeistertes Feedback, das tut so richtig gut.

    Einen glücklichen Tag
    wünscht dir Johanna

  3. Also ich mache da auch mit, deine Gedanken kommen mir auch gerade recht 😉

    LG Heike

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