Persönlich vorbereiten auf den kollektiven Systemwandel

Während wir auf das neue System warten, ist wunderbar Zeit dafür, unsere eigenen Ziele schon einmal zu erfühlen. Wer, was oder wo wollen wir im neuen System sein, was wollen wir tun, wie wollen wir leben, was sind unsere ganz persönlichen Träume, Ziele, Visionen?

Denn dass wir uns so sehr nach einem „Wandel“ sehnen, beweist doch, dass wir mit unserer derzeitigen Situation – egal ob im Innen oder Außen – nicht zufrieden sind. Vieles passt nicht mehr so richtig und fühlt sich nicht mehr richtig an. Wir fühlen uns nicht am richtigen Platz im Leben, ob beruflich oder privat, und hoffen deshalb auf Umbruch, damit daraus eine neue Situation entsteht, in der auch wir unseren Wunsch-Platz finden werden.

Lebensplan Wiirklichkeitsvisionen Persönlich vorbereiten auf den kollektiven Wandel Diese Hoffnungen sind berechtigt, denn es wird sich wirklich sehr viel neu ordnen und zusammenfinden. Nur, damit wir den richtigen Platz im Puzzle finden, dürfen wir jetzt schon definieren, was wir wollen. Und das nicht nur gedanklich sondern emotional. Wir dürfen unsere neue Realität schon fühlen, wir dürfen uns so hinein versetzen, als ob diese Realität schon existiert. Denn wir werden nicht das sein, was wir nur wollen, sondern das, was wir im Geiste schon sind.

Das muss gar nicht allzu konkret sein. Wir müssen also nicht sagen, ich werde Abteilungsleiter  in der Abteilung X der Firma Y. Oder ich habe einen Partner mit diesen oder jenen Merkmalen. Oder ich werde spirituell „aufsteigen“, was immer man sich konkret darunter vorstellt. Nein, es reicht schon, zu erfühlen, was wir sein wollen: glücklich sein – frei sein – authentisch sein – begeistert sein – fasziniert sein – erfüllt sein – von all dem, was da auf uns wartet.

Apropos warten: Auch das ist derzeit anscheinend eine kollektive Manifestation geworden: Wir warten auf den Wandel. Mit der Betonung auf warten. Doch auf etwas zu warten, das wir nicht selbst beeinflussen können, fühlt sich nicht gut an. Denn es macht hilflos und abhängig. Genau davon wollen wir aber ja weg. 

Deshalb ist es jetzt an der Zeit, unsere Gedanken, Absichten und Motive noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls abzuändern. Also statt zu denken: „Ich will, dass sich jetzt das Leben/das System ändert“ kann ich auch denken: „ich nutze die Zeit bis zum Wandel, um mich optimal darauf vorzubereiten“, oder „ich ändere schon einmal die Dinge, die ich selbst ändern kann“ oder „ich genieße es, noch nicht die neue Perspektive in allen Einzelheiten zu kennen, denn das lässt Raum für viele Möglichkeiten.“

Wie gesagt, es ist alles nur eine Sache der Einstellung. Und wichtig ist auch die feste Überzeugung: „Es kommt zusammen, was zusammengehört!“ Egal ob sich das auf Partnerschaft, Freundschaften, Arbeitsplatz, sonstige neue Möglichkeiten bezieht: Alles, was zu uns und unserem Lebensplan passt, kommt in unser Leben. Und zwar genau dann, wenn es optimal passt. Diese Einstellung macht nicht abhängig von den äußeren Umständen, sondern neugierig auf die Umstände. Und das fühlt sich gleich viel besser an.

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