Rückführung: Jede Wahrheit kommt ans Licht

Alles muss ans Licht gebracht werden – das ist eine häufige Forderung auf Internetseiten, die sich die Wahrheitsfindung und Aufklärung zur Aufgabe gemacht hat. Das ist gut und richtig, denn Wahrheiten, die sich früher noch gut vertuschen und unter Verschluss halten ließen, streben tatsächlich immer mehr ans Licht. Damit meine ich aber nicht nur äußere Wahrheiten, sondern auch innere, die tief im Unterbewusstsein erwachen und immer deutlicher zu brodeln beginnen. 

Ich habe mich daran gemacht, diese inneren Wahrheiten in mir zu erkennen und zu heilen. Dazu habe ich mich jetzt mit Hilfe von entsprechenden Meditationen immer mehr auf mein Unterbewusstsein eingelassen und mich auch in vergangene Leben zurückführen lassen. In dem Buch Wer warst du?: Eine Rückführung in frühere Leben
finden sich sehr gute Informationen und Anleitungen dazu.

Damit gelang es mir gut, mich wirklich darauf einzulassen. Ich habe manche teils schlimmen Situationen aus früheren Inkarnationen noch einmal durchfühlt und durchlebt, bin einige Tode nochmals gestorben, habe eigenes Unrecht erkannt und konnte dadurch viele Ängste und Schuldgefühle in mir auflösen. Doch das Dramatische waren gar nicht so sehr die Ängste in den bedrohlichen Situationen. Diese konnte ich relativ leicht „abatmen“ und herauslassen.

Was ich aber in einer Situation äußerst dramatisch gespürt hatte, war die extreme Abneigung, ja ein regelrechter Hass gegen Jemanden, der in eines dieser Dramen verwickelt war, bzw. es „mitverschuldet“ hat. Generell ging es bei den meisten meiner Erinnerungen darum, dass ich die Liebe zu meinem Dualseelenpartner nicht fand, nicht leben wollte, konnte oder durfte, oder dass sie im Fiasko änderte.

Wie auch immer, der Hass den ich plötzlich gegen einen dieser Mitspieler im Drama empfand, hat mich erstaunt und erschreckt.  Es war mir nicht bewusst gewesen, dass so eine intensive Emotion in mir schlummerte, zumal sie sich gegen einen Menschen richtete, mit dem ich auch im jetzigen Leben zu tun habe, mit dem ich zwar einige Konflikte hatte, diese aber als gelöst glaubte, weil wir jetzt einen freundschaftlichen Umgang pflegen.

Ich bin dankbar, dass ich diese brodelnde Emotion ins Bewusstsein holen durfte, denn so kann ich sie als einen Teil von mir selbst akzeptieren und damit loslassen und heilen. Solange sie unbewusst war, hat sie mir vermutlich geschadet und mich blockiert. Dass sie schon viel von ihrer Intensität verloren hat, merkte ich bei der nächsten Meditation, als ich mich mit der betreffenden Person freundschaftlich lachend in der Sonne sitzen sah und die Situation als leicht und fröhlich empfinden durfte.

Überhaupt, so hat mir mein Unterbewusstsein klar gemacht, werden diese Erinnerungen an frühere Dramen und damit auch die entsprechenden Energien, die bis heute in uns nachwirken, immer mehr verblassen und sich auflösen. Damit wird immer mehr Raum geschaffen für die neuen Energien der Liebe und der Leichtigkeit.

Denn ich weiß, es ist unsere Bestimmung, die Dinge jetzt zu einem guten Abschluss zu bringen, endlich das zu leben, was wir schon immer wollten. Unsere inneren Herzenswünsche und wahren Sehnsüchte werden uns den richtigen Weg dahin weisen. Denn alles strebt jetzt ans Licht. Innen wie außen.

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6 Gedanken zu „Rückführung: Jede Wahrheit kommt ans Licht

  1. Liebe Johanna,

    leben, was ich schon immer wollte, genau das ist es. Und das mach ich wirklich grad. Ist mir allerdings grad durch Deine Zeilen bewußt geworden. Und es geht so leicht. Das Universum schickt mir genau das über den Weg, was für mich gut ist. Und stellt sich dabei total auf meine Lebensweise ein. Ich spüre nur noch selten wirklich die Dualität in mir. Klar, wenn es von außen massiv kommt – aus der alten Welt – denn haut es mich auch von den Füßen. Aber auch da komm ich schnell wieder in meine Mitte.

    Ich glaub, das war immer meine schwerste Prüfung: Glücklich sein, obwohl ich lebe. Einfach aus mir heraus. Und so ist es. Für mich selbst will ich nichts mehr außer Bewußtheit und Klarheit. Und dazu brauch ich auch nicht unbedingt den physischen Körper. Und das macht mich frei. Und so kann ich jeden Morgen aufstehen und den Tag als Chance nutzen zu üben, sofort in meine Mitte zu gehen. und alles andere an mir vorbeiziehen zu lassen. Einfach nur der Beobachter sein.

    Vielen Dank für den Text.

    Alles Liebe von Kirstin

  2. Liebe Kirstin, irgendwie stimmen mich manche deiner Sätze traurig:

    „Glücklich sein, obwohl ich lebe“

    obwohl?

    Liebst du es denn nicht zu leben?

    oder „Für mich selbst will ich nichts mehr außer Bewusstheit und Klarheit“

    das klingt für mich irgendwie so resigniert. Nichts mehr wollen… Ich kann mir das gar nicht vorstellen, ich selbst habe so intensive Seelenwünsche und Sehnsüchte.

    Was meinst du denn mit Bewusstheit und Klarheit? Du hast das ja schon öfter hier betont, dass dir nur das wichtig ist. Aber das klingt für mich so abstrakt, da kann ich mir so wenig darunter vorstellen…

    Aber ich sehe schon, jeder hat vermutlich seinen eigenen Weg ins Glück.

    Liebe Grüße
    Johanna

  3. Hallo Johanna,

    du treibst aber auch immer wieder interessante Bücher auf.

    Wie macht man eine Rückführung?

    Ich würd ja auch gerne mal eine machen, weiß bloß nicht wie…

    Viele Grüße
    Ingo

  4. Hallo Ingo,

    ich denk, wenn du die Absicht hast, eine Rückführung zu machen, erhältst du die entsprechenden Bücher, Infos usw.

    Das oben genannte Buch fand ich ziemlich gut, gibt aber sicher noch andere.

    Im Grund reicht es aber schon, wenn du dich entspannst und eine ungelöste Frage an dein Unterbewusstsein stellst, dann erhältst du in irgendeiner Form die Antworten.

    Ich hatte z.B. gefragt, was blockiert mich noch, und bekam dann all das serviert, was ich oben beschrieben habe…

    Viele Grüße
    Johanna

  5. Liebe Johanna,

    danke für Deine Nachfrage. Nein, ich habe es nie geliebt zu leben. Schon seit ich ein kleines Mädchen war, wollte ich nicht hier sein und habe den Himmel angefleht, mich wieder weg zu holen. Aber ich merkte schnell, daß er das nicht tat und ich bleiben mußte. Da hab ich halt versucht, irgendwie mein Leben jeden Tag zu überleben. Erst seit ca. 1 Jahr oder vielleicht auch ein bißchen länger, da kann ich schon mal glücklich aus mir heraus sein.

    Und das mit der Bewußtheit und Klarheit mein ich gar nicht resignierend. Ich will nichts mehr für mich, damit mein ich, kein Haus, kein Auto, keinen tollen Job oder was auch immer in dieser Richtung. Bewußtheit und Klarheit, wer und was ich bin. Mich selbst kennenlernen, was ist meine Aufgabe hier.Warum bin ich überhaupt hier. Wie konnte es zu diesem Traum kommen, den wir hier erleben, wie sieht die Wirklichkeit aus. Alle Illusionen enttarnen, in denen wir hier leben. Wobei jeder ja seine eigenen hat. Also, das, was für mich Wirklichkeit und Wahrheit ist, muß ja noch lange nicht das gleiche für jemand anderen sein. Ja, sowas alles halt.

    Viele liebe Grüße von Kirstin

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