Dualseelenliebe: Zusammen werden wir fliegen

Nach all der anstrengenden Bewusstseinsarbeit inklusive Rückführung habe ich erkannt: Alles, was sich auf der Welt im außen zeigt, ist auch in mir – Weiß und Schwarz, Gut und Böse, Liebe und Hass, Offenheit und Vertuscherei, Großzügigkeit und Geiz, Mut und Feigheit, Macht und Hilflosigkeit, Stärke und Schwäche, Loslassen und Festklammern, Opfer, Täter, Denunziant, Mitläufer, Voyeur, Verurteiler, Mitleidender, Helfender – kurz jede Facette, die wir Menschen uns in den jahrtausendelangen Dramen gegenseitig geliefert haben, ist auch in mir. Für jemanden, der immer nur Liebe akzeptieren wollte, eine , nun ja aufschlussreiche Wahrheit, aber jetzt ist sie verdaut, alles alte ist vergessen und vergeben.

Nun fühle ich mich frei und erlöst, kann weitergehen, nun ist endlich Zeit und Raum für Liebe. Ich kann jetzt immer schneller und leichter auf dich zugehen, meine Dualseele, nachdem ich den Rucksack alter Verstrickungen  allmählich geleert habe. Immer deutlicher spüre ich, wie wir uns der Liebe öffnen können, uns  aufeinander zubewegen, unsere Liebe real werden lassen.

Denn auf Seelenebene sind wir ja schon lange miteinander verbunden. Seit dein Herz zum erstenmal bei meinem Herz angeklopft hat, treffen sich unsere Seelen regelmäßig und sind in vielen intensiven Momenten glücklich miteinander vereint. Oft habe ich die unbeschreiblich wunderbare Empfindung: In deinen Armen ist das Paradies.

Natürlich gab es auch Zeiten, in denen unsere Herzen sich gegenseitig in die Hölle gestoßen haben, weil wir nach alten Mustern reagierten: Jetzt hast du mich verletzt, jetzt igele ich mich wieder ein und lass dich meine Stacheln spüren. Bis ich immer deutlicher merkte: Wenn ich mich vor dir verschließe, verschließe ich mich auch vor mir selbst. Wenn ich dir weh tue, tue ich auch mir selbst weh, wenn ich dich zurückweise, weise ich mich auch selbst zurück.

Also haben wir uns immer wieder gegenseitig unser Herz geöffnet, haben immer wieder den Mut aufgebracht, uns selbst zu erkennen, unsere Verletzungen zu heilen, einander Stück für Stück unser wahres Seelenselbst  zu offenbaren, und immer glücklicher miteinander zu werden.

Von Anfang an habe ich durch dich vieles in meinem bisherigen Seelenleben geklärt, jetzt schaffe ich auch im realen Leben Raum für dich. Denn unsere Liebe zu leben, ist unsere Bestimmung, davon bin ich überzeugt. Wir werden sicher noch viele neue gemeinsame Aufgaben zu erfüllen haben, die mich manchmal schon ein wenig atemlos machen vor Aufregung. Aber ich weiß, wir schaffen es. Zusammen sind wir stark. Zusammen werden wir fliegen.

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9 Gedanken zu „Dualseelenliebe: Zusammen werden wir fliegen

  1. Liebe Johanna,
    ich wünsche dir (bzw. euch) einen guten Flug wohin auch immer und das sich alles so erfüllt, wie du dir das wünscht 🙂
    Liebe Grüße Heike

  2. Ach liebe Johanna, das klingt so schön. Ich fühle es ganz ähnlich wie Du. Ich verbinde mich ja auch nach wie vor täglich energetisch mit meiner Zwillingsseele. Eigentlich reicht mir das auch schon. Die energetische Verbindung. Denn ich kann einfach nicht mehr daran glauben, daß ich das in der Welt leben kann. Wieviel Mal hab ich in meinem Leben schon geglaubt, jetzt wäre es aber soweit, jetzt klappt es endlich. Waren alles tolle Spiegel, die viel Geschenke für mich gebracht hatten. Aber die wirkliche Liebe, so, wie ich sie mir wünsche, war nie dabei. Bis auf meinen verstorbenen Mann vielleicht.

    Aber eigentlich macht mir das auch wirklich nicht so viel aus. Denn ich lebe mit mir allein sehr glücklich. Und das hatte ich noch nie in meinem Leben. Nur darf ich eben nicht den Fehler machen, mich auf jemand anderes über den Status einer engen Freundschaft einzulassen. Denn gehts bei mir meist schief. Aber das weiß ich ja jetzt. Das letzte Mal dauerte es etwas über einJahr, bis ich das begriffen hab, jetzt ist es mir gelungen, das nach zwei Monaten zu korrigieren ohne große Blessuren. Aber trotz alledem glaub ich an die große Liebe. Nur eben nicht unter Menschen, jedenfalls für mich nicht. Das haben mir meine diesbezüglichen Kontakte eben gezeigt.

    Ich wünsche Dir und Euch wirklich alles Glück der Welt oder besser gesagt des Universums 😉

    Viele liebe Grüße von Kirstin

  3. Flieg, Johanna, flieg.

    Ich fliege auch.

    Ist immer wieder interessant, wie wir beide im Gleichklang schwingen.

    Diese Erkenntnisse, die du beschreibst, sind mir in den letzten Monaten auch bewusst geworden.

    Ich habe dann vor 2 Monaten beschlossen, mich gegenüber der Frauenwelt wieder zu öffnen. Ich war offensichtlich nicht offen genug. Ich war der Meinung, dass ich für meine Zwillingsseele doch „frei“ sein müsse (falls sie wieder auf mich zukommt). Und so hab ich eben jede Frau abgeblockt, die in meine Nähe kam.

    Aber dass ich meinen Zwilling DAMIT auch abgeblockt habe, war mir einfach nicht klar.

    So, nun strebe ich ein/e Verabredung/Date/Rendezvous an.
    Sollte bald klappen…

    Und dann sieht man, wie alles weiter geht 🙂

    Viele Grüße
    Ingo

  4. Liebe Kirstin, danke für deine ausführlichen Feedbacks. Mir ist bewusst, dass auch du mir im Augenblick ein guter Spiegel bist, weil ich mit vielem in Resonanz gehe, was du schreibst.

    Z.B, dass du nicht den Fehler machen darfst, dich auf eine enge Freundschaft einzulassen…

    Also sich nicht auf andere Menschen wirklich einlassen wollen, hat meiner Meinung nach mit Angst vor Nähe zu tun und damit auch Angst vor der Nähe zu sich selbst. Denn nur wenn man sich selbst innerlich ganz nah ist, erkennt man sich wirklich in allen Einzelheiten, die man aus der Ferne leicht übersehen kann…

    Angst vor wirklicher Nähe – gerade erkenne ich, dass das wohl auch noch ein wenig mein Thema ist, (sonst würd ich es hier nicht lesen dürfen). Da ich aber die Absicht ans Universum geschickt habe, jetzt im Turbogang restlos alles in mir zu erkennen, anzunehmen und zu lieben, tue ich das jetzt gleich.

    Kennst ja den Spruch, was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen 😉

    Ich danke dir für deine Hilfe, liebe Kirstin.

    Und zum Schluss noch ein Zitat, das ich vorhin gefunden habe, und das ich so köstlich finde, weil es dem Thema ein wenig Leichtigkeit verleiht:

    „Mir ist vollkommen klar, dass die ganze Welt mich liebt. Ich erwarte nur nicht, dass alle Menschen das bereits wissen.“ Byron Katie

    In diesem Sinne liebe Grüße und Dir alles, alles Gute

    Johanna

  5. Liebe Johanna,

    jetzt danke ich Dir aber. Bin ganz bei mir in Deiner Meinung. Und ich glaub, es gibt da ein Mißverständnis. Vielleicht sollte ich es etwas genauer formulieren. Ich möchte mich schon einlassen. Einlassen ist z.B. für mich, mich dem Gegenüber genau so zu zeigen, wie ich bin. Mit all meinen Schwächen und Stärken. Sozusagen mein Herz und meine Seele mit ihm zu teilen. Das schließt für mich aber immer mit ein, daß ich auch genau über mich rede. Warum mir dies oder jenes jetzt schwer fällt, warum ich mich verletzt fühle, welche alte Wunde bei mir jetzt anschlägt und noch angeschaut werden und geheilt werden darf. Und genau das wünsche ich mir in einer Nähe, daß man das auch zu zweit machen kann und gemeinsam wachsen. Aber sobald ich mich auf bestimmte Menschen einlasse, wo es denn über eine enge Freundschaft hinaus geht, stoße ich da sehr schnell auf Granit. Diese Menschen bekämpfen mich denn eher, wenn ich sie auf diese Weise mit ihrem eigenen Schmerz in Verbindung bringe. Und ich bin letztendlich der Bumann, der zuviele Erwartungen hat. Aber ich habe nicht zuviele Erwartungen, denn genau das will ich leben. Das hat mir überhaupt immer wieder das Leben gerettet.

    Und ich wüsche mir so sehr die gegenseitigen Aha-Effekte, wenn man die Dinge einfach beim Namen nennt, aufklärt, und so Schritt für Schritt größere Nähe leben kann. Wenn man so als ganzes mehr als die Summe der Einzelteile machen kann. Wo man sich gemeinsam freuen kann, sich erstmal alleine aber auch so zusammen immer besser kennen zu lernen.

    Gute Freunde habe ich, enge Freunde, und da klappt das auch bestens. Aber die Menschen, die ich für die Versuche des über gute Freundschaft hinausgehende in mein Leben ziehe, denen werd ich eben ganz schnell zuviel. Und meistens werd ich denn noch angemacht dafür, daß ich nun mal bei mir selbst gern in die Tiefe gehe. Und deshalb hab ich gemeint, ich sollte es endlich begreifen, mich über meine Freunde freuen, aber nicht mehr an Liebe im Leben denken. Über vierzig Jahre hat sich an diesem Muster der Menschen, die ich anziehe, nix geändert, also scheint es für mich nicht vorgesehen zu sein. Und nicht mal das konnte ich mit diesen Menschen klären, da sie aus ihrem Ego-Verhalten nicht rauskamen. Und da bin ich denn irgendwann gegangen.

    Ich hoffe, ich konnte es jetzt besser rüberbringen.

    Viele liebe Grüße von Kirstin

  6. @ Kirstin

    Liebe Kirstin, Liebe ist für uns alle Menschen vorgesehen, denn genau, das ist der „Aufstieg“, auf den wir alle so sehnlich warten.

    Aber jeder darf das genau dann erkennen, wenn es für ihn vorgesehen ist.

    Danke, dass es dich gibt, und dass du hier schreibst.

    Liebe Grüße
    Johanna

  7. @Kirstin

    Liebe Kirstin,
    ich sehe das so ähnlich wie Johanna auch schreibt, dass die Liebe für alle vorgesehen ist, aber auch wie weiter oben, dass es eben manchmal nicht einfach ist, diese Nähe zuzulassen, die dann entsteht, wenn wir uns immer weiter öffnen. Erst einmal wollen wir uns ja selbst erkennen und verstehen, das ist oft noch mit Schwierigkeiten verbunden, aber das dann auch anderen zu zeigen, erst recht.

    Und wenn du schreibst, du ziehst immer wieder dieselben Menschen mit ähnlichen Mustern an, meinst du nicht, dass das einen bestimmten Sinn macht ? Den herauszufinden ist doch sicher hilfreicher als die Liebe völlig abzulehnen. Ich könnte mir vorstellen, dass du solange damit konfrontiert wirst, bis du diesen Sinn erkennst und auch auflöst. Das kenne ich von mir auch, manche Themen wollen immer wieder angeschaut werden, bis ich begreife, warum.

    Eins verstehe ich nicht, wenn du dich nicht mehr für andere so weit öffnen möchtest, wie willst du dann die bedingungslose Liebe leben ? Wie willst du zeigen, wer wirklich in dir steckt ? Bist du dann noch du selbst ?

    Ich denke, dass du dann Mauern um dich baust, die die anderen spüren und sie sich deshalb zurückziehen. Und alles, was du hier schilderst ist deine Sicht der Dinge, vielleicht sehen es ja die Betroffenen ganz anders ? Vielleicht hatten sie ja ähnliche Träume und Vorstellungen von gemeinsamen Lösungen und gemeinsamen Wachsen ? Nur, wenn zwei Meinungen oder Menschen aufeinander treffen, die sich ständig alles spiegeln, braucht es einfach jede Menge Kraft, das alles zu verstehen, seins zu erkennen. Und dann sind es immer noch zwei verschiedene Menschen, die jeder seine eigene Wahrnehmung und jeder seine Vorstellung davon haben, wie sie ihre Sachen auflösen wollen. Machmal macht man vielleicht Kompromisse, doch was dann, wenn das nicht möglich ist ? Dann gibt es aus meiner Sicht nur den Weg, dass jeder ein Stück weit für sich weiter geht, ohne dem anderen irgendwelche Schuld zu geben oder Schuld „einzureden“ bzw. ohne das Ego sprechen zu lassen. Denn beide sind auf dem Weg, beide möchten zum selben Ziel, nur jeder auf einem anderen Weg. Vielleicht kannst du ja andere einfach sein lassen wie sie sind, auch wenn sie anders reagieren als du es dir vorstellst.

    Das ist für mich Wachstum, seiner eigenen Verantwortung sich selbst gegenüber gerecht zu werden und dabei versuchen, den anderen sein zu lassen. Und trotzdem immer offen zu bleiben, für alles Schöne, was uns auf diesem Weg noch begegnen möchte, vor allem für die Liebe, die schon immer mehr zu spüren ist.

    Ich wünsche dir, dass alles so geschieht, wie es für dich richtig ist, dass du all das erkennen darfst, was noch wichtig für dich ist und dass du dich für die Liebe auch in diesem Leben öffnen kannst, denn ich bin fest davon überzeugt, auch für dich ist sie vorgesehen…

    Liebe Grüße Heike

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