Frühlingserwachen: Licht und Wärme für unsere Welt

Heute ist der 1. März, der meteorologische Frühlingsanfang, und tatsächlich kann man schon ein wenig Frühlingserwachen schnuppern. Ich liebe diese Jahreszeit, wenn Licht und Wärme allmählich die Düsternis und Kälte des Winters vertreiben, und die Natur wieder zum Leben erwacht. Möge jetzt nicht nur der jahreszeitliche sondern auch der epochale Frühling erwachen und Licht und Wärme auf die Welt bringen.

Frühling bringt Licht und Wärme in die Welt

Frühling bringt Licht und Wärme in die Welt

In diesem Jahr ist dies ein ganz besonderes Frühlingserwachen, das spüre ich deutlicher denn je. Denn nicht nur der saisonale Winter geht allmählich zu Ende, nein auch eine düstere Zeitepoche weicht immer mehr dem Licht. Genau wie uns die Frühlingssonne und die zunehmende Helligkeit jedes Jahr nach den dunklen Wintermonaten belebt, beschwingt, heiter und fröhlich macht, uns das Leben lieben und genießen lässt, genauso bringen uns jetzt die außergewöhnlich hohen kosmischen Sonneneinwirkungen das Zeitalter des Lichts und der Lebensfreude.

Und genau wie in den Frühlingsmonaten Wärme und Kälte, Winter und Sommer einander noch in rascher Folge abwechseln, bis endlich der Frühling in voller Pracht erstrahlt, genauso ist in diesen Zeiten auf der Welt Hell und Dunkel noch nebeneinander vorhanden. Doch die kosmische Sonne strahlt jeden Tag wärmer und heller zu uns, und so gelangt immer mehr Licht in unser Leben, und immer mehr Schatten verschwinden. Immer mehr Düster-Verborgenes wird  hell und klar, egal ob draußen in der Welt, in den menschlichen Beziehungen oder tief im Inneren eines jeden Einzelnen. Und auch wenn die Sonne noch nicht überall hinscheint, wir können jetzt schon entscheiden, ob wir noch im Schatten ausharren, oder das Licht der Sonne suchen, unser Gesicht und unser Herz von ihr bescheinen lassen.

Ich spüre, dass die Veränderungen zum Guten in der Welt jetzt immer offensichtlicher zutage treten werden. Unterdrücken und Unterdrückung dulden, Leid verursachen und Leid ertragen, Betrügen und Betrug hinnehmen, all das waren  Verhaltensweisen der Herzenskälte und Düsternis. Doch die lösen sich jetzt mehr und mehr auf. Wahrheit sprechen und Wahrheit akzeptieren, Liebe schenken und Liebe annehmen, vertrauen und vertrauenswürdig sein – das sind die Qualitäten der neuen Zeit. Auch wenn sie noch nicht kollektiv vorhanden sind, jeder einzelne kann sie schon in sich fühlen und wachrufen.

Und wer weiß, ob wir uns nicht schon dieses Jahr die  paradiesische neue Welt des Glücks, der Lebensfreude und der Leichtigkeit, der Gerechtigkeit und des Friedens  manifestieren können. Ich fühle, dass große Änderungen zum Positiven jetzt beginnen. Sei es, dass die neue, lichte, helle Realität allmählich  die alte dunkle ersetzt. Oder aber, dass irgendein (kosmisches) Ereignis schlagartig sozusagen den „Urknall der Liebe“ erzeugt. In jedem Fall dürfen wir uns einfach darauf freuen und vertrauen, dass uns sehr viel Wunderbares erwartet.

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Hierzu noch ein schönes Frühlingsgedicht, das uns auf den saisonalen aber auch auf den epochalen kommenden Frühling einstimmen kann.

Sehnsucht nach dem Frühling

O, wie ist es kalt geworden
und so traurig, öd‘ und leer!
Raue Winde weh’n von Norden
und die Sonne scheint nicht mehr.

Auf die Berge möcht‘ ich fliegen,
möchte seh’n ein grünes Tal,
möcht‘ in Gras und Blumen liegen
und mich freu’n am Sonnenstrahl.

Möchte hören die Schalmeien
und der Herden Glockenklang,
möchte freuen mich im Freien
an der Vögel süßem Sang.

Schöner Frühling, komm doch wieder,
lieber Frühling, komm doch bald,
bring‘ uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald!

Ja, du bist uns treu geblieben,
kommst nun bald in Pracht und Glanz,
bringst nun bald all deinen Lieben
Sang und Freude, Spiel und Tanz.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

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