Was ist eigentlich real?

Es ist eigenartig. Seit sieben Jahren habe ich die Ereignisse auf der Welt mitverfolgt, habe anfangs intensiv mit gelitten, habe verziehen, habe transformiert, habe bedingungslos geliebt, habe Frieden meditiert und weißes Licht visualisiert. Oder zumindest habe ich all das so gut wie möglich umzusetzen versucht. Und nun bin ich völlig gelassen angesichts der jüngsten Terrormeldungen vom Freitag, den 13.11.2015 in Paris. Ich gehe damit einfach nicht mehr in Resonanz, mehr noch, all dies ist für mich nicht real. In meiner Realität existieren Liebe und Menschlichkeit, da mag es zwar Meldungen über Terror geben, aber was sind schon Meldungen? Wer sagt uns, dass alle Medien-Meldungen real sind?

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Was ist real, was ist Projektion wie auf einer Kinoleinwand?

Für mich fühlt sich all das als nicht real an. Ich habe in meinem Bewusstsein meine Frequenz angehoben und sehe das, was da (angeblich) geschieht, nicht mehr als meine Realität an. Ich weiß, so genannte Aufklärer oder auch Psychologen werden mir jetzt vermutlich Realitätsverweigerung, Realitätsverlust,  oder so etwas vorwerfen. (Ich absolviere derzeit selbst eine Ausbildung zum Psychologischen Berater und weiß, wie man meine Äußerungen „diagnostizieren“ würde.)

Aber ist unsere wahrgenommene Realität nicht nur eine von vielen Möglichkeiten? Ich habe vor genau 4 Jahren und 8 Monaten hier einmal geschrieben:

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Gerade in Zeiten dramatischer Ereignisse, wenn wir nicht mehr wissen, was wir von alldem halten, was wir darüber denken, was dazu sagen sollen, wenn uns einerseits Mitleid und andrerseits eine diffuse Angst befällt, gerade dann sollten wir uns wieder an die Macht des Bewusstseins erinnern.

Denn unsere Realität, die wir derzeit erleben, ist nur eine Möglichkeit von vielen, haben Physiker längst erkannt. So sagte der Quantenphysiker und Nobelpreisträger Steven Weinberg:

„In unserem Universum sind wir auf die Frequenz eingestimmt, die mit der physischen Realität korrespondiert. Es gibt jedoch eine unendliche Anzahl an Parallelrealitäten, die im gleichen Raum mit uns existieren, auch wenn wir uns nicht darauf einstimmen können.“

Wir können und müssen also nicht die Realität ändern, sondern nur die Frequenz unseres Bewusstseins. Dann werden wir eine neue Realität schaffen, einen anderen Ausgang der Dinge, eine Lösung der vielen Probleme auf der Welt, selbst wenn sie im Moment noch so unlösbar erscheinen.

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Damals habe ich das nur mit dem Verstand geschrieben, heute weiß ich es mit dem Herzen: Diese Meldungen sind nur eine von vielen Möglichkeiten einer Realität. Ich selbst habe mich längst für eine andere Realität entschieden, für eine Realität der Liebe und Mitmenschlichkeit. Deshalb erlebe ich das mit dem Terror jetzt auch nicht als meine Realität, allenfalls als einen spannenden, gut gemachten „Terrorfilm“, mit dem ich aber nicht in Resonanz gehe, den ich mir vielmehr wie im Kino ansehen kann.

Und dann verlasse ich das Kino und finde mich in der Realität des  Systems der Liebe, das ich und viele andere „Lichtwirker“ längst für alle Menschen auf der Welt erschaffen haben. Danke für diesen Kontrast, der uns die wahre Realität, die sich jetzt auftut, so richtig wertschätzen lässt.

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2 Gedanken zu „Was ist eigentlich real?

  1. Hallo liebe Johanna,

    das klingt für mich nachvollziehbar. Die ganze synthetische Emotionslawine, die von den Medien und den typischen Reaktionsmustern der „Masse“ losgetreten wird, muss nicht die eigene Realität sein. Und ich glaube ebenfalls nicht, dass das etwas mit „Kopf in den Sand“ zu tun hat.

    Ich weiß, dass es irgendwo diese Dinge gibt. Aber ich muss sie mir nicht zu eigen machen. Schon gar nicht die suggerierte Angst, durch die nur Macht auf einen ausgeübt werden soll. Ich erlebe mich und darf meine Emotionen jenseits von Stimmungsmache ansehen , darf trauern, danken, wütend sein, wann es in mir ist. Nicht wann andere meinen, man müsse jetzt betroffen sein.

    Für mich gibt es nur ein Rezept, mit diesen Vorkommnissen umzugehen: Niemand möge sich Angst machen lassen. Das entzieht all diesen Dingen die Energie.

    Liebe Grüße!

  2. Lieber Paul, danke für deine Ausführungen. Ja, du hast recht, man muss sich die suggerierten Gefühle nicht zu eigen machen.

    Da ich aber vermute, dass die Stimmungsmache noch weitergeht und die Dinge sich zuspitzen könnten, habe ich heute ganz spontan eine Schutzengel-Meditation erstellt. Möge sie vielen Menschen helfen, im Vertrauen zu bleiben.

    Liebe Grüße

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