Liebe fühlen

Über Liebe habe ich schon viel geschrieben, z.B. hier und hier oder hier. Nun bin ich dabei, Liebe auch wirklich fühlen zu lernen. Denn wie habe ich neulich in einem Buch so schön gelesen: Gefühle sind zum Fühlen da. So einfach ist das. Gefühle sind nicht da, um verstanden zu werden, sie sind auch nicht da, um unterdrückt zu werden oder um vor ihnen zu flüchten. Und das gilt für die so genannten „negativen“ Gefühle ebenso wie für das wunderschöne Gefühl der Liebe. Wer bereit ist, die ganze Gefühlspalette in sich zuzulassen, der ist auch zu tief empfundenen Liebesgefühlen fähig.

Für mich selbst war es lange Zeit schwierig, Gefühle wirklich wahrzunehmen und zu benennen. Deshalb habe ich genau dies zum Thema meiner Hausarbeit im Rahmen meiner Ausbildung zur psychologischen Beraterin gemacht. Da wurde mir klar, dass ich nicht die Einzige mit diesem Problem bin. Viele Menschen wollen sich nicht den Turbulenzen ihrer Gefühle hingeben, weil sie denken, diese würden bei der Alltagsbewältigung stören. Aber wer nicht nur wie ein Roboter funktionieren will, wer sich wirklich lebendig fühlen möchte, der muss oder besser gesagt, der darf sich auch seinen Gefühlen öffnen. Gefühle sind eine Art Wegweiser: Was sich richtig anfühlt, führt uns auf den richtigen Weg, was sich falsch anfühlt, würde uns vom Weg unserer Seele wegführen.

Liebe öffnet das Herz

Herz-Liebe-Frequenz

Liebe – ein wunderschönes warmes weiches Gefühl

Dies gilt auch für das Gefühl der Liebe. Liebe im Körper wahrzunehmen bedeutet, Wärme, Leichtigkeit, freudiges Kribbeln in der Herzgegend zu fühlen. Liebe kann sich auch „nur“ als ein intensives Wohlgefühl äußern, wenn man etwas tut, das man liebt, oder natürlich, wenn man mit einem Partner zusammen ist, der „passt“. Zusammenpassen definiere ich hier als gleich schwingende Frequenzen, als mentale Ergänzung, als eine gegenseitige Fürsorglichkeit, als eine innere Bereitschaft zu geben, ohne etwas dafür zu erwarten. Aber natürlich auch als Zärtlichkeit, Leidenschaft, Freude an gegenseitiger inniger Nähe.

Es heißt in spirituellen Empfehlungen oft, man müsse erst seine Selbstliebe finden, bevor man fähig sei, einen Partner zu lieben. Inzwischen sehe ich das als ein Dogma an, das stimmen kann, aber nicht stimmen muss. Ich erkenne gerade, es kann auch umgekehrt laufen. Auch die Liebe und Zuneigung eines liebevollen Gegenübers kann die Selbstliebe stärken oder helfen, das eigene Herz zu öffnen.

Ich fühle gerade sehr viel Liebe und Zuneigung zu jemandem, den ich vor wenigen Tagen mehr oder weniger „zufällig“ kennengelernt habe, und ich spüre, wie viel Glücksgefühl, aber auch wie viel Ruhe und Sicherheit mir das gibt.

Ich weiß nicht, wie sich diese Beziehung weiterentwickeln wird, aber ich weiß, dass sie sich jetzt im Augenblick einfach wunderschön anfühlt.

Ich weiß nicht, ob er meine Dualseele oder mein Seelenpartner ist, ich weiß auch nicht, ob ich solche Definitionen noch länger brauche. Ich weiß nur, dass ich mich in seinen Armen unendlich wohlfühle, dass ich gerne seine Stimme höre, dass ich seine einfühlenden Worte mag, aber auch die Art, wie er mich manchmal auf mein (noch vorhandenes) Ego hinweist.  Ich weiß, dass ich mit ihm übereinstimme in der Ansicht, dass wir einfach abwarten und sehen, wie sich diese „Beziehung“ weiterentwickelt und dass wir erst einmal nur sehr gute Freunde sind. Danke für diese wunderbare Seelenfreundschaft.

Dazu passt auch: http://www.utestrohbusch.de/2015/01/07/offensichtlich-zwei-doch-eins-in-der-seele-du-und-ich/

Affirmation Liebe jk-ganzheitlich-gesund.de

Affirmationen für Liebe helfen, mehr Liebe auszusenden und anzuziehen.

 

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2 Gedanken zu „Liebe fühlen

  1. Liebe JessiKa,

    ja, es ist so einfach, Liebe einfach so stehen lassen, wie sie sich anfühlt. Mehr braucht es nicht. Und man sendet seine Liebesfrequenzen en masse aus, ich glaube, ich habe auch etwas davon abbekommen, irgendwas war da im Anflug 😉

    Und dass man ohne Eigenliebe Liebe nicht erfahren kann, halte ich für falsch. Ein Neugeborenes wird nicht einfach in Liebe schwelgen, es ist die unendliche Liebe der Mutter, welche zuerst da ist, und nach und nach kann das Kind sie erlernen. Fehlt diese Elternliebe, so wird das Kind schwersten Schaden nehmen und im Normalfall kriminell, wenn nicht eine andere Bezugsperson einspringt. Liebe ist also eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliches Zusammenleben.

  2. Lieber Herbert,

    willkommen zurück auf meinem Blog. Deinem ersten Absatz stimme ich voll und ganz zu, ja, es ist so einfach, Liebe einfach so anzunehmen, wie sie sich anfühlt.

    In einem Buch von Rüdiger Schache habe ich mal sinngemäß den Satz gelesen:
    „Lieben Sie doch, wen oder was Sie wollen, Hauptsache, Sie lieben.“
    Ich denke, das trifft es gena, und bedeutet im Grunde dasselbe wie dein Satz: „Liebesfrequenzen en masse aussenden“.

    Ja, genau das tue ich im Moment, ich freue mich, dass auch ein paar davon bei dir angekommen sind. 😉

    Dass für Kinder die Elternliebe das Wichtigste ist, sehe ich genauso, auch wenn ich denke, dass nicht jedes Kind ohne Eltern(liebe) zwangsläufig kriminell wird. Da spielen auch noch andere Faktoren, vor allem kosmische Einflüsse eine Rolle.

    Aber dass Liebe eine Voraussetzung für ein funktionierendes gesellschaftliches Zusammenleben ist – ja. Möge unsere Gesellschaft lernen, immer mehr zu lieben.

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