Licht und Liebe

Ich weiß die Redensart „Licht und Liebe“ ist eine etwas abgedroschene Floskel aus dem Esoterikbereich. Trotzdem habe ich sie heute als Überschrift gewählt. Ich wünsche unserer Welt endlich (!) Licht und Liebe und ein System, in dem alle Menschen glücklich und gesund sein können. Die Vorkommnisse, die heute aus Brüssel berichtet werden, zeigen mir allerdings, wie sehr sich die gegensätzlichen Kräfte derzeit zuspitzen. Ich fühle bei aller Liebe-Gestimmtheit schon seit dem Wochenende, dass etwas im Umbruch ist. Was soll ich dazu sagen außer meinem Wunsch: Licht und Liebe mögen jetzt unsere Herzen und unsere Welt erhellen.

Ich schreibe heute sehr intuitiv und spontan, weil es mir nicht nach verstandesmäßiger Analyse der Vorgänge zumute ist, sondern weil ich einfach das Gefühl habe, etwas dazu sagen zu wollen, was ich in meinem Inneren wahrnehme. Ich nenne dieses Wahrnehmen nicht „Channeln“, sondern einfach meiner inneren Wahrheit Ausdruck verleihen. 

Ich habe in vielen Büchern gelesen, bevor sich die Welt zum Guten wandeln kann, muss sich das Gegenteil des Guten zuerst massiv zuspitzen. Warum das so ist, weiß ich nicht, aber ich nehme es einfach an. Ich gehe davon aus, dass sich die Dinge, die heute in Brüssel begonnen haben, noch weiter ausbreiten und zuspitzen werden.  All dies wird viele (schockierte) Gefühle in den Menschen auslösen, bzw. antriggern und aus dem Unterbewusstsein befreien. Ist also dies der vorher erfragte Sinn dieser Vorgänge?

Ich selbst bin heute sehr nach innen gewandt, kann kaum etwas Aktives im Außen tun, sondern versuche Licht und Liebe in mir zu erzeugen und zu verbreiten, auf meine innere Wahrheit zu lauschen, gelassen zu bleiben und Ruhe auszustrahlen. Ich habe tiefes Mitgefühl mit den Betroffenen, aber ich fühle mich seltsam abgekoppelt von den Dingen, die da heute vermeldet werden, so als wenn es gar nicht real passieren würde.

Ich habe in mir auch die Idee, dass die prophezeiten „drei dunklen Tage“ jetzt beginnen könnten. Ich spüre eine gewisse Beklemmung in mir, aber auch eine eigentümliche Ruhe und Gelassenheit und wie gesagt den Wunsch, Licht und Liebe auszustrahlen. Möge jeder es schaffen, seine Gefühle bezüglich der aktuellen Ereignisse auszuhalten und zu transformieren. Was bewusst gefühlt wurde, kann gehen, heißt es oft. Möge alles Schlimme aus der jahrtausendelangen dunklen Phase der Welt jetzt gefühlt werden und dann gehen.

Mögen wir dann endlich wieder Licht und Liebe (er)leben. In uns selbst und auf der Welt. Danke dafür. 

 

 

 

 

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6 Gedanken zu „Licht und Liebe

  1. Liebe JessiKa,

    was uns hier und heute tatsächlich fehlt, ist Licht! Wenn ich gestern an Brüssel dachte, dann sah ich nur eine riesige dunkle Wolke, es gelang mir nicht, hineinzusehen. Licht, um zu sehen, zu erkennen und um zu verstehen.

    Das völlige Zusperren der Grenzen kommt mir vor wie wenn ein Krebskranker geöffnet und dann gleich wieder zugenäht wird, um ihn sich selbst zu überlassen. In unserer Welt ist der Krebs, er wächst mit dem Hass der Menschen bis zur Katastrophe. Liebe wäre und ist die einzig geeignete Therapie.

    Aber eine vermeintliche Religion, welche Hass auf ihre Fahnen schreiben lässt, ist keine Religion, welche den Menschen dient, sondern der Finsternis. Sie wird deswegen untergehen, mögen ihre Schöpfer auch noch so weise gewesen sein. Denn ein Dialog ist nun nicht mehr möglich. Es herrscht Dunkelheit.

  2. Lieber Herbert, danke für deinen Kommentar. Ich spüre, dass diese Vorgänge gestern in Brüssel dich auch betroffen, wütend und/oder hilflos gemacht haben.

    Ja, es ist schwer zu verstehen. Ich selbst habe aufgehört, über den Sinn oder Unsinn der bisherigen Flüchtlingspolitik nachzudenken. Ich entscheide auch nicht gedanklich darüber, wer oder was untergehen wird oder sollte.

    Ich sende einfach Licht und Liebe aus.

    Es gibt da einen spirituellen Satz, der sich mir eingeprägt hat. Er lautet: „Liebe das Böse, dann wird es gut.“

    Das versuche ich. Ich versuche alles zu lieben, was sich mir zeigt. Das ist eine Herausforderung, aber wir sind ja hier, um Herausforderungen zu meistern, meinst du nicht?

    Liebe Grüße
    Johanna

  3. Liebe JessiKa,

    natürlich haben wir nicht darüber zu entscheiden, was untergehen soll, ich beziehe mich auf Prophezeiungen, welche dies vorhersagen. Und echte hohe Geistliche des Islam verurteilen all dies als schweres Vergehen. Man kann nur erahnen, was in tief religiösen Moslems vorgeht.

    Die Herausforderung gilt für alle, auch für die Islamgläubigen. Und für Menschen mit entsprechender Reife werden die Prüfungen immer härter. Aber wie du richtig sagst, wir bekommen diese Prüfungen, um sie zu meistern. Sonst werden sie uns immer wieder vorgelegt, auch in den nächsten Leben. Und wenn wir sie nicht meistern könnten, hätten wir sie nicht bekommen.

    Liebe Grüße
    Herbert

  4. Da du die Prophezeiungen ansprichst, lieber Herbert: Hier ist die Prophezeiung, die sich für mich am richtigsten anfühlt. http://www.j-lorber.de/proph/seher/johannes-von-jerusalem.htm

    Sie beschreibt bis Strophe 30 sehr bedrückend die bisherigen Zustände, hat aber dann ab Strophe 31 einen sehr positiven Ausblick, und ich glaube daran, dass wir jetzt genau dort hinkommen.
    Wie? Das weiß ich nicht, ich weiß nur, dass sich die Dinge zum Guten wenden.

  5. Danke JessiKa für das Einstellen, ja, das hatte ich schon einmal gesehen, und es freut mich, dass auch du Prophezeiungen ernst nimmst. Es ist ja völlig unverständlich, dass jemand vor tausend Jahren all dies so genau sehen konnte.

    In diesem Kontext fällt mir eine Strophe aus dem „Lied von der Linde“ ein:
    „Du dunkler Fremder, (welcher über Nacht hereinkommt)
    flieh die Flur, die du nicht gepflügt!“. Es werden also nicht wir Deutsche gewarnt, sondern umgekehrt.

    Und trotzdem wird es mit Punkt 31 weitergehen, da stimme ich dir voll zu. Nur ob wir Menschen das alleine schaffen, bin ich mir nicht sicher. Es wird die Macht des Universums brauchen, denn so eine Situation hatte unsere Erde noch nie. Und wir sind mitten in Lichtenergien und Wesen, welche wir nicht sehen können, und die aber trotzdem da sind. Ich denke, wir werden sie noch brauchen.

  6. Ja, Herbert, wir sind mitten in Lichtenergien. Wir brauchen diese Energien, und diese Lichtenergien brauchen Leute, die die Lichtimpulse in Worte und Handlung umsetzen. Mögen sich ausreichend „Lichtwirker“ an ihre Aufgabe erinnern und sie erfüllen.

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